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Alzheimer Luzern – Schulung für Angehörige

Alzheimer Luzern – Schulung für Angehörige: 1.10.2019 – 3.12.2019

Als Familienmitglied eines Menschen, der an Demenz erkrankt ist, steht man oft unerwartet vor einer neuen und unbekannten Aufgabe. Die Betreuung und Pflege eines Menschen mit Demenz ist anspruchsvoll, kann zu einer grossen Belastung führen und auch negative Auswirkungen auf die eigene Gesundheit haben. Menschen mit Demenz brauchen unsere fachliche Aufmerksamkeit und Begleitung. Aber auch ihre Angehörigen brauchen Unterstützung, denn sie haben durch ihre Betreuungsaufgabe ein erhöhtes Risiko, selber gesundheitlich belastet zu werden.

Alzheimer Luzern bietet im vom 1.10.2019 – 3.12.2019 (jeweils Dienstag) eine erste Schulung nach «EduKation demenz®» an. Der Kurs ist für Angehörige oder Bekannte, die direkt in die Betreuung und Pflege eingebunden sind, gedacht. Die Teilnehmenden müssen bereit sein, ihre Situation zu reflektieren und sich in der Gruppe auszutauschen. Vor Kursbeginn sind die Teilnehmenden zu einem Einzelgespräch mit der Kursleiterin eingeladen, um die Motivation zu klären. Die Kurskosten sind mit Fr. 100.00 dank der Unterstützung durch Gesundheitsförderung Schweiz sehr moderat. Nähere Angaben finden Sie auf auf dem nachstehenden Flyer.

Flyer Alzheimer – Schulung für Angehörige

XUND – Neueröffnung Bildungszentrum für Gesundheitsberufe

Im Auftrag der Zentralschweizer Gesundheitsbetriebe hat XUND ein neues Schulhaus für die Pflege, biomedizinische Analytik, Nachdiplomstudien und Weiterbildungsangebote gebaut. Am 5. September 2019 wurde der Neubau im Beisein von den Regierungsräten Martin Pfister, Guido Graf und über 300 Gästen feierlich eröffnet. Ab Montag, 9. September strömten die ersten der rund 700 Studierenden in das neue Schulhaus und nutzen die moderne Lehr- und Lernumgebung.

Medienmitteilung XUND

Nationaler Spitex-Tag 7. September 2019

Nationaler Spitex-Tag

Das Motto des diesjährigen Nationalen Spitex-Tages heisst «Hören und Zuhören». Beides sind zentrale Elemente des Pflegealltags und der Beziehung zwischen Pflegenden und ihren Klientinnen und Klienten.

Zuhören (können)
Spitex-Fachpersonen hören ihren Klientinnen und Klienten täglich zu. Zuhören ist ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation zwischen Pflegenden und Klienten. Insbesondere für den Beziehungsaufbau und eine gute Pflege ist ein persönliches Gespräch eine wichtige Grundlage. Pflegende erkundigen sich beispielsweise, wie es den Klientinnen und Klienten geht, was und wie sie etwas verstehen (im eigentlichen und übertragenen Sinne), damit sie erfahren, wie es um ihren Gesundheitszustand steht, und wo sie Hilfe und Unterstützung benötigen.

Diese Kompetenz der Pflegenden ist wichtig, um den Grad der Autonomie ihrer Klienten richtig einzuschätzen und sie in ihrer Selbständigkeit zu unterstützen. Denn die Spitex verfolgt den Grundsatz «Hilfe zur Selbsthilfe»: Sie baut auf den Ressourcen der Klientinnen und Klienten auf und leitet diese an, gewisse Tätigkeiten nach Möglichkeit selbst zu erledigen.

Hören (können)

Viele ältere Menschen, welche unter anderem von der Spitex gepflegt werden, haben Hörschwierigkeiten, welche ihren Alltag erschweren. Wenn eine Hörminderung bekannt ist, dauert es im Schnitt sieben Jahre, bis konkrete Massnahmen getroffen werden. Einschränkungen beim Hören können zu Rückzug und zu sozialer Isolation führen. Gespräche mit Mitmenschen werden zu anstrengend, und es können Missverständnisse entstehen. Hören können bedeutet für die Menschen, weiterhin aktiv am Leben teilhaben zu können, sozial eingebunden zu sein und möglichst selbständig zu leben.

Unsere Öffnungszeiten während der Feiertage im August

Donnerstag 1.08.2019  geschlossen

Donnerstag 15.08.2019 geschlossen

Unser Anrufbeantworter wird regelmässig abgehört.

Wir gratulieren….

Wir gratulieren unseren Absolventinnen der Lehrabschlussprüfung 2019 zur Fachfrau Gesundheit EFZ ganz herzlich!

 

Nada Maksimovic

 

Sarah Gysin

 

Unsere Tipps für einen kühlen Sommer

Wenn die Temperaturen auf Rekordwerte steigen, kann das besonders für ältere Menschen gefährlich werden. Ihre Körper überhitzen sehr viel schneller als die der Jungen. Steigen die Temperaturen tagelang über 30 Grad, bedeutet das für ältere Menschen vor allem eines: Stress. Die sommerliche Gluthitze setzt Senioren besonders zu, denn mit dem Alter wird die Wäremeregulierung des Körpers schlechter: Man schwitzt weniger und das Durstgefühl lässt generell nach, was insgesamt zu einer höheren Körpertemperatur bei gleichzeitiger Dehydrierung führt. Mögliche Folgen sind Schwächegefühle, Schwindel, Verwirrtheit, Übelkeit oder Muskelkrämpfe. Treten solche Symptome auf, muss sofort gehandelt werden: Viel trinken, den Körper kühlen und ärztliche Hilfe suchen!

Anstrengungen vermeiden
Bleiben Sie im Haus und reduzieren Sie körperliche Aktivitäten. Die Senioren sollten die sogenannte Mittagshitze meiden und möglichst Siesta halten. Denn diese südländische Erfindung des Zurückziehens während der größten Hitze des Tages ist absolut notwendig geworden. Tatsache ist, dass große Hitze vor allen Dingen für frisch operierte Patienten, aber auch für bettlägerige Menschen besonders belastend sein kann. Aber auch der mobile, ältere Mensch sollte sich vor den intensiven Sonnenstrahlen hüten. Im Radio, im Teletext und im Internet können die Ozonwerte und die Feinstaubwerte für die jeweilige Region nachgesehen werden. Das ist wichtig, denn diese Indikatoren sind Warnzeichen. Das Zusammenspiel von hohen Temperaturen, starker Sonneneinstrahlung, Feinstaub und hohen Ozonwerten machen den Sommertag für Senioren ganz besonders gefährlich. Unvermeidliche Besorgungen, Arztbesuche und Behördengänge sollten in den Morgenstunden und mit Rollator erledigt werden. Sie schützen sich am besten mit einer Kopfbedeckung vor der Sonneneinstrahlung und heller Kleidung, die locker anliegt. So bildet sich zwischen Körper und Stoff ein erfrischender Luftzug. Aufpassen sollte man auch beim Wechsel von klimatisierten Räumen in die pralle Sonne und umgekehrt. Die starken Temperaturunterschiede können den Kreislauf stark belasten. Deshalb anstrengende Tätigkeiten beim Umgebungswechsel besser meiden und lieber erst einmal schonen.

Hitze aussperren und Körper kühlen
Schliessen Sie tagsüber Fenster und Fensterläden, Rollläden oder Vorhänge und lüften Sie nachts. Tragen Sie lose, helle und dünne Kleidung. Halten Sie sich frisch mit kühlen Duschen, einem kalten Tuch auf Stirn und Nacken oder kalten Arm- und Wadenwickeln. Kalte Fuss- und Handbäder wirken ebenfalls Wunder.

Viel trinken und leicht essen
Nehmen Sie täglich mindestens 1,5 Liter Wasser zu sich, auch wenn Sie keinen Durst verspüren! Stellen Sie Ihre Ernährung auf erfrischende kalte Speisen wie Früchte, Salate, Gemüse oder Milchprodukte um. Achten Sie auch auf genügend Salzzufuhr. Wer bei den Getränken auf Vielfalt setzt und neben Wasser auch einmal Saftschorlen oder kalte Tees trinkt, wird aufs Trinken eher «gluschtig». Getränke überall gut sichtbar positionieren, um ans Trinken zu denken! Wenn Senioren Probleme haben, bei Hitze gesund zu essen und zu trinken, so können Melonen und erfrischende Smoothies oder Apfelsaftschorle gegen den nicht immer gespürten Durst helfen. Der Appetit lässt im Alter nach und das ist eine ganz logische Angelegenheit. Der Grundumsatz sinkt und der gesamte Lebensrhythmus passt sich dem Lebensalter an. Leichte Gerichte mit Reis, Salate, Süßspeisen und Früchte schmecken Senioren auch im heißen Sommer. Vor dem Verzehr von Eis und kalten Getränken sollte in jedem Fall der behandelnde Arzt gefragt werden. Denn nicht für jeden Senior oder Kranken sind sie erlaubt und der Gesundheit zuträglich. Insbesondere Lungenkranken, aber auch allen anderen Senioren und Kranken sollte Kaltes erst nach Rücksprache mit dem Arzt verabreicht werden.

Klimaanlage und Ventilator: Nicht direkt dem Luftstrom aussetzen
Wer leicht Kreislaufprobleme kriegt und nicht unbedingt etwas erledigen muss, sollte sich an heißen Tagen möglichst in der Wohnung aufhalten. Das gilt besonders für die Mittagsstunden, wenn die Hitze am stärksten ist. Klimaanlagen und Ventilatoren kühlen Zimmer auf angenehme Temperaturen ab. Vorsicht: Wer sich direkt dem kalten Luftstrom aussetzt, riskiert eine Sommererkältung. Tagsüber die Fenster mit Vorhängen und Rollläden verschließen, um die eigenen vier Wände kühl zu halten. Nur morgens und abends lüften.

 Nasse Erfrischung: Duschen
Mehrmals täglich abduschen ist im Sommer durchaus in Ordnung, solange man keine trockene Haut hat. Auch hier gilt, dass schnelle Temperaturwechsel einen Kreislaufkollaps zur Folge haben können. Deshalb beim Duschen lauwarm beginnen und das Wasser allmählich kühler einstellen.

Nachts trotz Hitze gut schlafen
Die Wärme raubt im Hochsommer vielen nachts den Schlaf. Ein Patentmittel dagegen gibt es nicht. Am besten hilft es, das Schlafzimmer den ganzen Tag über abzudunkeln und nur mit Bettlaken zu schlafen. Man kann nachts auch das Fenster öffnen, damit die Luft zirkuliert. Feuchte Handtücher vor die Fenster zu hängen, bringt dagegen wenig. Sie behindern nur den Luftaustausch.

Was hilft gegen schwere Beine im Sommer?
Menschen mit Venenproblemen macht Hitze besonders zu schaffen. Vor allem Frauen klagen dann über schwere Beine. Manchmal ist es schlicht zu heiß, um Stützstrümpfe zu tragen. Dann hilft es, die Beine hochzulagern und zu kühlen. Zwischendurch sollte man sich ausreichend bewegen: Laufen fördert die Durchblutung. Wer ärztlich verordnete Kompressionsstrümpfe tragen muss, etwa nach einer Thrombose, sollte sich erst beim Arzt vergewissern, ob er an heißen Tagen tatsächlich ausnahmsweise pausieren darf.

Allen Sommergeplagten können sich zudem mit folgendem Gedanken innerlich Abkühlung verschaffen: Jede Hitzewelle geht einmal vorüber. Und dann lässt sich bald wieder vortrefflich über den schlechten Sommer quengeln.

 

 

Generalversammlung 2019

Die Spitex Rontal plus lud zur jährlichen Generalversammlung im Zentrum Höchweid in Ebikon ein. Die Spitex Rontal plus blickte auf ein gelungenes 2018 unter neuer Führung. Weitere Einzelheiten finden Sie in unserem Geschäftsbericht 2018.

Unterstützung in schwierigen Zeiten

Die psychiatrische Pflege richtet sich an alle Menschen im Erwachsenenalter, welche durch psychische Krankheit und Lebenskrisen auf Begleitung, Hilfe und Unterstützung zu Hause angewiesen sind. Wir beraten Sie gerne, weitere Informationen finden Sie unter

Nationale Anlaufstelle „Alter ohne Gewalt“

Alter ohne Gewalt ist die erste und einzige nationale Anlaufstelle in der Schweiz für ältere Menschen, die von Misshandlung betroffen sind, für deren Angehörige, Drittpersonen sowie auch für Fachpersonen. Misshandlungen an älteren Menschen sind eine Realität in der Schweiz. Gewalt im Alter ist jedoch noch ein Tabuthema. Man rechnet, dass gegen 300’000 Personen in unserem Land davon betroffen sind. Gewaltsituationen finden sehr oft im Privatbereich, zu Hause, ausgehend von Familienangehörigen (u.a. Partner/in oder erwachsenen Kindern) statt. Häusliche Gewalt an älteren Menschen geht meistens mit der Überforderung von pflegenden Angehörigen einher.

Misshandlung tritt auch in Institutionen auf und hängt im Allgemeinen mit institutionellen Problemen (zum Beispiel Personalmangel, Mangel an Weiterbildung, häufige Personalwechsel) zusammen. Die älteren Menschen, welche Opfer von Misshandlungen sind, empfinden Scham und Schuldgefühle. Sie wagen nicht über das Geschehene zu sprechen und wissen nicht, an wen sie sich wenden können um Hilfe zu erhalten.

Die Lancierung der nationalen Anlaufstelle „Alter ohne Gewalt“ ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen den drei bedeutenden Fachakteuren in der Prävention von Misshandlungen gegen ältere Menschen in der Schweiz.

Unabhängige Beschwerdestelle für das Alter UBA in der Deutschschweiz

Pro Senectute Ticino e Moesano im Tessin und Misox

alter ego in der Westschweiz

Eine Telefonnummer 0848 00 13 13 verbindet je nach Sprachregion, aus welcher telefoniert wird, zu einer der drei Organisationen sodass rasche Unterstützung, Hilfe und Beratung erfolgen kann.

Eine Internetseite www.alterohnegewalt.ch in drei Sprachen vermittelt den Kontakt, auch über die E-Mail info@alterohnegewalt.ch, sowie Informationen zum Thema.

Im 2018 wurden ungefähr 200 Fälle von Gewaltsituationen gegen ältere Menschen den drei regional tätigen Organisationen gemeldet. Die Lancierung der nationalen Anlaufstelle „Alter ohne Gewalt“ ermöglicht einer noch grösseren Anzahl Betroffener den unkomplizierten Zugang zu fachgerechter Hilfe und Beratung.

Für sich und andere sorgen – Anlass für Pflegende und betreuende Angehörige

Der Kanton Luzern führt in den Jahren 2019 bis 2021 jährlich einen Anlass für betreuende und pflegende Angehörige durch – erstmals am 14. Februar 2019. Auf dem Programm stehen ein Fachreferat, Unterhaltung sowie Informationen über Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten. Lesen Sie mehr…

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